Beiträge zum Buch und zur Kunst von Norbert Ernst Herrmann

Veröffentlicht am 5. November 2025 um 15:26

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Kommentare

Norbert Ernst Herrmann
Vor 4 Monate

Ich habe eben gerade den Blog eingerichtet und freue mich auf eine rege Beteiligung, sofern mein Beitrag im Meer des Internets gefunden werden kann.

Stefan Heyer
Vor 4 Monate

Lieber Norbert,
zwar habe ich Dein neu erschienenes Buch „Kunst. Jenseits von Figuration und klassischer Abstraktion“ noch nicht ganz zu Ende gelesen, aber ich bin fasziniert von den Hintergründen, die Du so umfassend und treffend vor dem Leser ausbreitest. Sie haben mir einen ganz anderen Zugang zu Deinen Bildern ermöglicht.
Als ich Anfang der 70er Jahre Deine Grafik (Offsetdruck 1971 ohne Titel, im Buch auf S.17) zum ersten Mal sah, hat sie mich sehr berührt, da sie - für mich - genialer Ausdruck einer beginnenden Zerstörung der ‚alten Ordnung‘, hervorgerufen durch die 68er Bewegung, war.
Doch waren die späteren Werke von Dir zwar interessant für mich, aber ich habe die Hintergründe für Deine Kunst gar nicht richtig verstanden. Ich konnte mich in den wandelnden Formen verlieren, versuchen, sie nachzuvollziehen, aber es blieben trotz alledem „nur“ Grafiken, die eine schöne, faszinierende Wirkung haben.
Dies änderte sich schlagartig, als ich anfing, Dein Buch zu lesen. Plötzlich waren es nicht mehr nur Grafiken, sondern Ausdruck einer Philosophie und dem Suchen und Ringen nach und mit vielen politischen und wissenschaftlichen Themen und Aspekten.
Verblüffend, wie ich nun in der Fortentwicklung Deiner Bilder erkennen kann, welch umfassende Dimensionen sich damit ausdrücken lassen.
Ein wahrer Augenöffner!
Wer anfängt, sich für die Kunst von Dir zu interessieren, kann sie nur wirklich verstehen und genießen, wenn sie/er Dein Buch gesehen und gelesen hat.

Gratulation zu diesen wunderschönen Werk!

Stefan

Norbert Ernst Herrmann
Vor 4 Monate

Lieber Stefan,
gelobt zu werden ist für alle Autor*innen ein Labsal - auch für mich. Vielen Dank! Ja, Du sprichst die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts an. Wir waren jung und wollten die Welt verändern. Die alte Ordnung musste gestürzt werden. Was auch teilweise gelungen ist. In diesem Prozess sind wir heute noch und viele Generationen nach uns, werden das hin kriegen - oder auch nicht. Die Zuversicht sollten wir nicht verlieren. Ich arbeite zur Zeit an Werken, die Du bald hier auf der Internetseite sehen kannst. Liebe Grüße, Norbert

Norbert Ernst Herrmann
Vor 4 Monate

Nachtrag vom Autor des Buches: Ich habe in Punkt 4 der Themenauswahl nun noch eine frühere Grafik eingestellt, damit man das, was Stefan hier zu Anfang beschrieben hat, nachvollziehen kann. Im Buch ist das natürlich ganz deutlich beschrieben.

Elisabeth Kastner
Vor 18 Tage

Lieber Norbert
So manches in Deinem Buch hat mir Anregungen gegeben Kunst und speziell Deine Kunst andres zu sehen
Elisabeth

Norbert Ernst Herrmann
Vor 17 Tage

Vielen Dank, liebe Elisabeth, dass mein Buch dazu führte, dass Du einiges über Kunst generell und auch meinerKunst etwas anders siehst als vorher, freut mich sehr als Autor. Wenn man noch erfahren könnte, was das ist, wäre es ein Erkenntnisgewinn nicht nur für Dich, sondern möglicherweise für uns alle.
Gruß, Norbert

Norbert Ernst Herrmann
Vor 15 Tage

Zu dem, was Elisabeth Kastner schrieb und meiner Antwort: Mit Elisabeth verbindet sich eine Freundschaft zu meiner Frau und mir. Wir essen öfters zusammen. Bei einer solchen Gelegenheit möchte Elisabeth über mein Buch sprechen, aber nicht mehr hier im Blog schreiben. Danke, dass sie es überhaupt tat.

Norbert Ernst Herrmann
Vor 14 Tage

Die Regisseurin und Dozentin für Drehbuch und Filmdramaturgie Lih Janowitz, die bisher u.a. einige wichtige Filme gedreht hat - zum Beispiel über die Heidelberger Schriftstellerin Leonie Ossowski sowie der Metallbildhauerin Takwe Kaenders - die man auf YouTube finden kann (ihren tollen Spielfilm konnte leider nicht gefunden werden) - kennt der Autor Norbert Ernst Herrmann vom Studium her in Heidelberg. Sie schreibt:
"Lieber Norbert,
ich habe Dein Buch mit großem Interesse gelesen.
Der Text ist eine spannende Ergänzung zu den abgebildeten Kunstwerken.
Er schafft einen verständlichen Zugang zu Deiner Herangehensweise. Erstaunlich wie politisch ( im Sinne von bewusstseinserweiternd ) Kunst sein kann, jenseits der Inhalte, rein durch die Form, die natürlich wiederum Deine Inhalte umfasst. Das hast Du mir wunderbar vermittelt.
Ich mag sehr Deine Kapitel zu Ambivalenz und Geschmacksurteil. Intuitiv kann ich diese Gedanken in Bezug zu Deinen Werken stellen.
Mir gefällt auch, dass der Text persönlich geschrieben ist, ich spüre Deine Aufrichtigkeit und das macht alles sehr spannend.
Ich gratuliere Dir herzlich zu diesem gelungenen Werk."

Die studierte Pflegedienstleiterin eines großen Pflegedienstes in Frankfurt am Main Doro Reuber, mit der der Autor zusammen mit seiner Frau einst in einer Wohngemeinschaft in Heidelberg lebte, als Doro Reuber noch Krankenschwester war, schrieb, nachdem sie den Kommentar von Lih Janowitz (siehe oben) zur Kenntnis genommen hatte:
" Hallo Norbert,
als ich das gelesen habe, dachte ich, so gut und treffend hätte ich es nicht rübergebracht - auch wenn es vom Gefühl her auch von mir sein könnte. Man spürt Deine Leidenschaft für die Kunst in jeder Zeile des Buches und ich habe viel gelernt über die Verbindung Deiner Kunst zu vielen wissenschaftlichen und politischen Aspekten."